Ein Osternesterl der JU für Neunzigjährige


Salzweg  Teilweise hoch betagt waren die Gemeindebürger, denen die Mitglieder der Jungen Union als kleine Aufmerksamkeit am Ostersamstag ein Osternesterl vorbei brachten. Heuer klappte es wieder mit den Daten von der Gemeinde, so dass die wirklich Ältesten besucht werden konnten, einige davon in der Seniorenresidenz. Die JU’ler freuen sich immer wieder, dass sie dabei mit den Senioren ins Gespräch kommen und diese zeigen ganz offen ihre Sympathie, weil sich die Jungpolitiker für sie Zeit nehmen, so auch für die 99-Jährige Anna Corcilius. Besucht wurde auch die langjährige Straßkirchner Messnerin Genoveva Zechmann, die auch schon auf 94 erfüllte Lebensjahre zurückblicken kann und die sich besonders über den Besuch ihrer ehemaligen Ministrantin freute. Immer wieder wird von den Senioren von Schicksalen und Kriegserinnerungen berichtet. Einige bewirten die Gruppe dabei  mit Kaffee und Kuchen, auf einer Station gab es sogar eine Weißwurstbrotzeit. Auch Michael Heindl, der die 91 Jahre schon überschritten hat, wäre besucht worden. Doch der Straßkirchner aus Euzersdorf, der sich zeitlebens ehrenamtlich um die Erforschung der Heimatgeschichte verdient gemacht hat, ist derzeit nicht gut beisammen und deshalb vorübergehend im AZURIT Pflegeheim in Hutthurm untergebracht, so wurde das G’Schenkerl bei der Tochter hinterlegt. Mit den Nesterl‘n On Tour waren v.li. JU Ortschef und Gemeinderat Matthias Bredemeier, Lukas Urmann, Christoph Dersch, Maximilian Brandl,  die stellvertretende Ortsvorsitzende Stefanie Heisl und Schatzmeister Christopher Raab.

 

Bock auf Rock wurde zur Mega-Party – CSU General verbrachte die Wahlnacht bei seiner Jugendorganisation

Straßkirchen Zu einer riesigen Party wurde „Bock auf Rock“ der Jungen Union Salzweg-Straßkirchen auf dem Kaiserparkplatz. Der Zustrom hielt den ganzen Abend an, so dass man wohl von einem Rekord sprechen kann. Begeisternd war auch der Auftritt von „Ryan Eden“. Die Rockband versetzte gar manche in Ektase.

Eröffnet hat die Rocknacht kein geringerer als CSU General Andreas Scheuer, den viel mit der Salzweger Jungen Union verbindet. Der Spitzenpolitiker und Bundestagsabgeordnete genoss es sichtlich, mit den jungen Leuten die Wahlnacht zu verbringen. Als dann auch noch Junggesellenabschied aus der Jungen Union Fürstenstein heraus gefeiert wurde, musste natürlich Scheuer für Selvis und Erinnerungsfotos posieren.

Mit dabei war auch Hans Kriegl, der auf der Liste zur Wahl stand, und mit den Salzwegern den Bock auf Rock Erfolg feierte. JU-Ortschef und Gemeinderat Matthias Bredemeier dankte allen Helferinnen und Helfern, sowie den Polit-Größen, die sich beim heurigen Bock auf Rock förmlich die Klinke in die Hand gaben. -sl-

 

Kommunalpolitischer Frühschoppen mit Landrat Franz Meyer

Erfreut über die klaren Ausführungen von Landrat Franz Meyer (4.v.re.) waren v.li. Bezirksrat Josef Heisl jun., Franz Stocker, Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer, Altbürgermeister Horst Wipplinger, CSU Kreisvorsitzender und Vizelandrat Raimund Kneidinger, JU Ortschef und Organisator Matthias Bredemeier sowie Hans Kriegl. (Foto Heisl)

Landrat mahnt, „nicht reden sondern tun“ – Vize: Bus-System ist eines der modernsten in Deutschland – Bedenkenträger und Nörgler bringen uns nicht weiter


Straßkirchen
Beim Kommunalpolitischen Frühschoppen im Festzelt der Jungen Union rief Landrat Franz Meyer dazu auf, nicht nur zu reden, sondern zu handeln. So wünsche er sich, wenn ein Problem auftauche, dass man zum Hörer greife und sich bei ihm rühre, aber nicht über die Presse argumentiere. Meyer stellte auch klar, dass es zum ÖPNV eine Kooperation mit der Stadt Passau gebe. Die Busse könnten sofort wieder über die Alte Straße in Grubweg fahren, wenn die Stadt grünes Licht gebe.

JU Ortschef und Gemeinderat Matthias Bredemeier gab mit seiner Begrüßung den Start frei für den Frühschoppen. Er konnte dazu die Bezirksräte Cornelia Wasner-Sommer und Josef Heisl jun., Landrat Franz Meyer, seinen Vize Raimund Kneidinger, CSU Bundestagskandidat Hans Kriegl, Altbürgermeister Horst Wipplinger und den Vorsitzenden der Seniorenunion Franz Stocker begrüßen, dazu die vielen Helferinnen und Helfer aus der Jungen Union, denen er herzlich für ihren Einsatz dankte. Bredemeier Lobte Kneidinger, der die Krisensituation nach dem Orkan hervorragend gemeistert habe. Zur Diskussion um den ÖPNV appellierte er an die Verantwortlichen, das Problem so schnell wie möglich im Tagesgeschäft zu lösen und nicht nur herum zu posaunen.

Der CSU Kreisvorsitzende und Vizelandrat Raimund Kneidinger befasste sich mit den Erfolgszahlen des Landkreises wie nur 2,9 % Arbeitslosigkeit, 12 000 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze sowie dem 2. Platz bei den zurückkehrenden jungen Leuten, die sich hier sichtlich wohl fühlen und ihre Existenz aufbauen wollen. Der Landkreis habe seit der Gebietsreform 1972 die Einwohnerzahl von 150 000 auf 190 000 gesteigert, also fast so viel, wie die Stadt Passau Einwohner habe. Dort sei die Einwohnzahl aber stagnierend. Dass man für Gewerbe und Wohnungen Flächen brauche sei wohl klar, meinte er gegenüber den ewigen Kritikern. Das sei halt ein Spagat. Auch das Bussystem sei eines der modernsten in Deutschland. Das jetzt aufgetretene Problem liege nicht an der Politik, doch der Landkreis handle trotzdem!

Zur Migration meinte Kneidinger, es könne wohl nicht sein, dass jemand ohne Ausweis leichter nach Deutschland kommen könne als mit Ausweis. Zur Nordumfahrung rief er die Verantwortlich dazu auf, sich an einen Tisch zu setzen und nicht nur zu polemisieren. Allein das St. Florianprinzip, „bei anderen ja, aber nicht bei mir“, bringe uns nicht weiter. Kneidinger dankte Matthias Bredemeir für seine großartige Leistung als Leiter des Wahlkampfteams von Andreas Scheuer. Bredemeier habe mit 70 jungen Leuten gearbeitet, es seien 5 300 Hausbesuche gemacht worden bei denen die besuchten in 85 % aller Fälle Zustimmung zum Politik der CDU/CSU artikuliert haben.

Seine Glückwünsche an die JU Salzweg-Straßkirchen sprach Landrat Franz Meyer zum Gelingen dieses Rockfestivals aus. Bezirksrat Josef Heisl habe die JU in der Gemeinde und im Landkreis entscheidend mit geprägt. Die CSU verwalte nicht nur, sie gestalte auch, kurz sie mache Politik aus einem Guss. „Bedenkenträger und Nörgler bringen unsere Region nicht weiter“, stellte der Landrat klar. Es gelte nicht nur zu reden, sondern auch etwas zu tun. Wie wichtig eine Vernetzung der regionalen Mandatsträger sei, habe sich nach der Orkankatastrophe wieder gezeigt, als binnen weniger Tage ein riesiges Hilfspaket erreicht werden konnte.

Der Landrat streifte in der Folge viele Gebiete der Kreis- und Regionalpolitik. Auf Landkreisebene sei die CSU die gestaltende Kraft. Man ruhe sich nicht auf den positiven Zahlen und Fakten aus. Die Arbeit müsse zu den Menschen gebracht werden, dafür sei eine gute Infrastruktur notwendig. Hier würden die Gemeinden verantwortungsvoll entscheiden. Wenn da jemand behaupte oder vermute, der ÖPNV sei zurückgefahren worden um die Nordtangente bauen zu können, sei das der größte Blödsinn, den er seit langem gehört habe. Brauchtum und Tradition, das Seniorenkonzept des Landkreises, die Gesundheitsvorsorge, die Technologiezentren, die Flüchtlings- und Migrationssituation sowie der ÖPNV waren weitere Gebiete, zu denen Meyer kompetente Aussagen machte.

Der Landrat lobte die beiden anwesenden Bezirksräte, die große Teile der Bezirksumlage wieder in den Landkreis zurückführten. Beim Klimaschutz leiste der Landkreis ganze Arbeit. 63 Prozent des Stromes komme aus regenerativen Energien, mit der Wasserkraft sogar 160 Prozent. Die Förderkulisse beim Breitbandausbau betrage 80 Prozent vom Freistaat und zehn Prozent vom Landkreis. Die Gemeinden müssten nur zehn Prozent der Kosten beisteuern. Der Landrat nannte weitere Inhalte der Kreispolitik. Am Ende stellte er fest, „diese Erfolge sind der Sprit, mit dem der Zukunftsmotor läuft“.

Natürlich durfte in der Wahlkampfzeit auch Kandidat Hans Kriegl ran. Matthias Bredemeier habe sich als Wahlkampfmanager den Hintern aufgerissen. Raimund Kneidinger habe als Geschäftsführer des Bundeswahlkreises die Auftritte der Spitzpolitiker vorzüglich gemanagt, lobte Kriegl und dankte allen Helfern in den Monaten vor der Wahl. Der Frühschoppen wurde von der Trachtenkapelle Straßkirchen musikalisch gestaltet. –sl-

 

Verkehrssicherheitsaktion der Jungen Union zum Schulbeginn

Straßkirchen Mit bunten Plakaten, die ein Mädel und einen Buben zeigen, weist die Junge Union  rechtzeitig zum Schulbeginn auf Rücksichtnahme gegenüber Kindern im Straßenverkehr hin. „Die Plakate sollen die Verkehrsteilnehmer zur Vorsicht insbesondere im Umfeld von Schulen aufrufen“, erklärt JU-Ortschef und Gemeinderat Matthias Bredemeier. Natürlich sollen vor allem die Kleinsten, die ABC-Schützen, geschützt werden, für die der Schulweg ja noch neu sei.

Bezirks- und Gemeinderat Josef Heisl jun. freut als Mitglied der Verkehrswacht, dass  auch Polizei und Verkehrswacht die Aktion positiv sehen. „Es kann gar nicht genug auf dieses Problem aufmerksam gemacht werden“, meint er angesichts der Verkehrsdichte und der Gefahren, die auf dem Schulweg vor allem auf die Grundschüler lauern. Deshalb dankt er allen Schulweghelfern für ihren ehrenamtlichen Einsatz. Im Rahmen der bayernweiten Aktion hängt die Junge Union die Plakate wieder im Umfeld beider Schulen in Salzweg und Straßkirchen auf, vor allem dort, wo die Schulwege ineinander münden oder die Straßen kreuzen.   –sl-

Bild:  Die Junge Union Salzweg-Straßkirchen beteiligt sich an der landesweiten Verkehrssicherheitsaktion, v.li. JU Ortsvize Eva Maier, JU Ehrenvorsitzender und Bezirks- und Gemeinderat Josef Heisl jun., Christoph Dersch, Christopher Raab, JU Ortsvorsitzender und Gemeinderat Matthias Bredemeier, Michael Schmid und JU Ortsvize Stefanie Heisl

Alfons Drexler hatte die besten Karten

Straßkirchen. Beim traditionellen Preisschafkopfen der Jungen Union im Rahmen des Florianifestes der FF Straßkirchen gewann Alfons Drexler (4.v.li.) überlegen mit 115 Punkten und holte sich damit die 300 Euro Siegprämie ab. Nach der großen Teilnehmerzahl vom letzten Jahr waren es heuer etwas weniger Schafkopffreunde, woran sicher die große Hitze mit verantwortlich war. Die weiteren Plätze belegten Bernhard Ilg (5.v.li.) mit 82 Punkten, Hans Grundl (6.v.li.) mit 78 Punkten und Hans Unertl (3.v.re.) mit 72 Punkten, die sich damit die weiteren Geldpreise sicherten. Beste Frau war Anna Nigl (5.v.re.) mit 36 Punkten, die zusätzlich einen Blumenstrauß bekam. Außerdem gab es noch viele lukrative Sachpreise, darunter ein Spanferkel, das JU Mitglied Eva Lippl (2.v.re.) gestiftet hatte. Die Siegerehrung wurde musikalisch begleitet von „Der Artische Wahnsinn“, die Organisation lag in den Händen von JU-Vize Stefanie Heisl, Spielleiter Maxi Brandl, Kassier Christopher Raab, JU-Vize Fabian Dersch und JU Ortschef Gemeinderat Matthias Bredemeier.  –sl-/Foto Heisl

 

Die Mittelschule ist für Praktiker mit Grips

Grabl prägt bei JU-Diskussion Slogan für Image-Kampagne – Staatssekretär verweist auf Perspektiven

Salzweg. Nach wie vor hat die Mittelschule in der Gesellschaft ein Image-Problem – vor allem bei Eltern und teils auch bei Betrieben, von denen Bewerbern mit Mittlerer Reife aus der Realschule oft der Vorzug gegeben wird. Dabei ist die vor Jahren aufgewertete und um ein Unterrichtsjahr verlängerte einstige Hauptschule besser als ihr Ruf, wie auf einer Podiumsdiskussion der Jungen Union Salzweg-Straßkirchen verdeutlicht wurde. „Die Mittelschule ist die Schule für Praktiker mit Grips“, formulierte Schulamtsleiter Werner Grabl als Slogan für eine mögliche Kampagne zugunsten dieses oft unterschätzten Schulzweigs.
Gleich eine ganze Reihe von Plädoyers für die Mittelschule gab es am Donnerstagabend im Veranstaltungssaal in Straßkirchen – jeweils aus berufenem Mund. Neben dem Chef des Schulamts für Stadt und Landkreis Passau, der größten Behörde dieser Art in Niederbayern, machten sich Kultusstaatssekretär Bernd Sibler und Prof. Dr. Gerhard Waschler, bildungspolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, sowie der Vizepräsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, Richard Hettmann, und Bezirksrat Josef Heisl jun. für diesen Bildungsweg stark.

Beste Voraussetzung für KarriereLetztgenannter zeigte sich aus persönlicher Erfahrung heraus davon überzeugt, dass die Mittelschule beste Voraussetzungen für den Einstieg in die Berufslaufbahn bietet. Heisl hat nach eigenem Bekunden 1996/97 die Hauptschule abgeschlossen und sich über den „Quali“ (Qualifizierender Hauptschulabschluss) und den „Quabi“ (Qualifizierte Beruflicher Bildungsabschluss) bis zum Handelsfachwirt weiterqualifiziert. Auch JU-Ortsvorsitzender Matthias Bredemeier, der die Podiumsdiskussion leitete, absolvierte die Mittelschule, schloss danach eine kaufmännische Lehre ab – allerdings zu Zeiten, als die 5. und 6. Klasse in Salzweg noch weitaus mehr Schüler zählte als die aktuell 33, wohlgemerkt in beiden Jahrgangsstufen zusammen.
Die Mittelschule schrumpft – woran liegt’s? Das wollte Bredemeier wissen. Die Leute bekommen heutzutage später und auch weniger Kinder, wie Bernd Sibler erwiderte. Neben dem Geburtenrückgang in den letzten Jahren machte der CSU-Politiker ebenso den Trend hin zu formal höheren Schulabschlüssen als Ursache für rückläufige Schülerzahlen an den Mittelschulen aus. Zwar gebe es inzwischen – auch dank des Zuzugs von Migranten – zumindest in den Städten eine deutlich steigende Geburtenrate. Doch trotz intensiver Bemühungen seitens der Staatsregierung lasse sich das in den letzten 25 Jahren deutlich veränderte Übertrittsverhalten nicht so schnell umkehren. „Wir müssen weiterhin klarmachen: Mit der Mittelschule haben wir ein sehr gutes Angebot“, unterstrich der Staatssekretär.

Die hohe Bedeutung dieser Schulart für das Handwerk hob Richard Hettmann hervor. Nicht zuletzt dank einer vor fünf Jahren mit einem Kostenaufwand von zehn Millionen Euro gestarteten, bundesweiten Kampagne habe man 2016 in Niederbayern die Trendwende geschafft, wieder mehr Lehrverträge – mit einem Zuwachs von fünf Prozent – abzuschließen. 56 Prozent der Auszubildenden würden aus der Mittelschule generiert. „Die Karriere mit Lehre beginnen“, das gab er als Devise aus. Die Vize-Präsident der Handwerkskammer machte darauf aufmerksam, dass laut einer Studie der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) Handwerksmeister in ihrem Arbeitsleben genauso viel verdienen wie Akademiker.

Kritik an „zweitem Schulsystem“Kritik übte der Staatssekretär an Bestrebungen seitens der SPD, die Übertrittsentscheidung allein den Eltern zu überlassen. Abgesehen davon, dass damit die Kompetenz der Grundschullehrer angezweifelt werde, verteufelte er solche Initiativen als Schwächung der Mittelschule.
Die Milliarden-Beträge an Ausgaben für Nachhilfe-Unterricht prangerte Werner Grabl an: „Manche Eltern leisten sich ein zweites Schulsystem, um für ihr Kind das Abitur zu bekommen.“ Er forderte eine noch stärkere Offensive ein, darzustellen, was die Mittelschule, deren Lehrer und Schüler leisteten.

Die Anstrengungen der Staatsregierung im Rahmen des neuen Bildungspakets mit einem „ausdrücklichen Bekenntnis zur Mittelschule“ erläuterte Gerhard Waschler. Dies sei die Basis für das Duale System in der Ausbildung, „um das wir weltweit beneidet werden.“
Mittelschülern stünden alle Chancen offen, beteuerte Bezirksrat Heisl, der das Motto prägte: „Kein Abschluss ohne Anschluss.“ Dem Handwerk stünden goldene Zeiten bevor, prognostizierte er. Dass etwa 15 Prozent der bayerischen Abiturienten eine Lehre machten, ließ Bernd Sibler die etwa 30 Zuhörer wissen und informierte darüber, dass zum neuen Konzept für die Gymnasien auch eine verstärkte Anzahl von Praktika gehörten.
Ursula Pouget, Konrektorin der Mittelschule Hutthurm-Büchlberg, bezeichnete sich selbst als beherzte Kämpferin für die Mittelschule und befürwortete den von Schulamtsleiter geprägten Slogan für eine notwendige Image-Kampagne. „Wir müssen ganz leidenschaftlich mit den Eltern reden“, lautete ihr Postulat, um zu verdeutlichen, wie leistungsfähig das Handwerk ist.

Foto und Bericht: Bernhard Brunner

Staatssekretär Sibler zur Zukunft der Mittelschule – Podiumsdiskussion der JU mit Schulexperten

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Straßkirchen Die Junge Union Salzweg-Straßkirchen bietet am kommenden Donnerstag, 4. Mai eine interessante Podiumsdiskussion. Thema ist die Zukunft der Mittelschule. Das hoch qualifizierte Podium ist besetzt mit dem Staatssekretär im bayerischen Kultusministerium, MdL Bernd Sibler, dem fachlichen Leiter der Schulämter Passau-Stadt und Passau Land, Schulamtsdirektor Werner Grabl, dem Vizepräsidenten der Handwerkskammer für Niederbayern und die Oberpfalz Richard Hettmann sowie Bezirksrat Josef Heisl jun., der über den Qualifizierenden Hauptschulabschluss den 2. Bildungsweg erfolgreich als Handelsfachwirt absolviert hat. Moderiert wird der Abend vom örtlichen JU-Vorsitzenden und Gemeinderat Matthias Bredemeier.

Für die Podiumsdiskussion, die um 19 Uhr im Veranstaltungssaal in Straßkirchen beginnt, hat auch Bildungsexperte MdL Professor Dr. Gerhard Waschler sein Kommen zugesagt. Die Junge Union greift dieses Thema auf, weil die Wertschätzung der Mittelschule zu Gunsten anderer Schulen zu verfallen droht. Die Folge ist, dass die Handwerksbetriebe zu wenig Nachwuchs bekommen, der in der Mittelschule sehr berufsorientiert ausgebildet werden würde. Sinkende Schülerzahlen bestärken die Jungpolitiker in ihrer Meinung.

„Wir erwarten eine offene Diskussion“, kündigt Moderator Matthias Bredemeier an. Es werde nach dem TV Motto „hart aber fair“ gefragt. Es dürfe nicht sein, dass heute Eltern Bedenken hätten, ihre Kinder auf der Mittelschule, der ehemaligen Hauptschule, zu belassen. Sie müssten sich vielmehr guten Gewissens für diesen Schultyp entscheiden können. „Zu diesem Thema werden sicher auch praxiserfahrene Schulleitungen und Lehrkräfte kommen“, ist sich Bezirksrat Josef Heisl sicher, der seine persönlichen Erfahrungen einbringen will. Eine interessante Diskussion ist also angesagt, am 4. Mai im Veranstaltungssaal in Straßkirchen.  –sl-

Bild: Die Mittelschule Salzweg, ein Beispiel für Vielfalt in der Gemeinschaft an diesem Schultyp und für gelebte Inklusion. (Foto Heisl)

Ein Osternesterl auch für Michael Heindl

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Salzweg  Seit es keine Daten mehr von der Gemeinde gibt, kann die Junge Union im Rahmen ihrer langjährigen Osteraktion die Nesterl nicht mehr den nachweislich ältesten zehn Gemeindebürgern bringen, sondern nur mehr denen, von denen die jungen Leute wissen, dass sie hoch betagt sind. Die JU’ler freuen sich immer wieder mit den Senioren ins Gespräch zu kommen und diese zeigen ganz offen ihre Sympathie, weil sich die Jungpolitiker für sie Zeit nehmen. Immer wieder wird dabei von der schlechten Zeit, von Schicksalen und Kriegserinnerungen berichtet. Einige bewirten die Gruppe dabei  mit Kaffee und Kuchen. Ganz besonders freute sich Michael Heindl, der die 90 Jahre schon überschritten hat, über den Besuch. Der Straßkirchner aus Euzersdorf hat sich nach französischer Gefangenschaft zeitlebens ehrenamtlich um die Erforschung der Heimatgeschichte verdient gemacht und dazu in vielen Archiven gewühlt. Auch als Gemeinderat und für die Pfarrei hat sich der Senior eingebracht. Michael Heindl (4.v.li.) war im Kreis der jungen Leute beim Erzählen in seinem Element und v.li. Stellvertretende Ortsvorsitzende Stefanie Heisl, Bezirks- und Gemeinderat Josef Heisl jun., Christoph Dersch, Maxi Brandl, Gemeinderat Matthias Bredemeier, Michael Schmid, Schatzmeister Christopher Raab und CSU-Chef und Gemeinderat Armin Dersch hörten eifrig zu.   –sl-/Foto Heisl