11. März 2009

Lehrstellenspiegel schließt eine Lücke – Übergabe an der Hauptschule

 


Bild: Bei der Übergabe des Lehrstellenspiegels v. re. Schulleiterin Martina Müller, JU-Bezirksvize Josef Heisl, Schriftführerin Stefanie Heisl, Orts-Vize Armin Dersch, JU-Ortschef Andreas Hofbauer, Gemeinderat Raimund Kneidinger und JU-Vize Sandra Estermann. (Foto Heisl)

 

 

 

Die Junge Union hat sich zum Ziel gesetzt, die Lehrstellensuche von Schulabgängern zu unterstützen. „ Dazu ist ein gutes Hilfsmittel unser Lehrstellenspiegel“, meint JU-Ortschef Andreas Hofbauer bei der Übergabe der Exemplare in der Hauptschule Salzweg. Die Schulleiterin, Konrektorin Martina Müller schloss sich dieser Meinung an und sprach von einer „tollen Einrichtung“. Müller informierte die engere Vorstandschaft der JU Salzweg-Straßkirchen auch über die Situation an ihrer Schule. „Wir haben 20 Qualischüler, bisher hat einer eine feste Lehrstellenzusage“, so die Schulleiterin. Dabei haben fast alle bis zu jeweils 20 Bewerbungen geschrieben.

So kommt dieses recht aktuelle Verzeichnis von rund 900 Lehrstellen-Angeboten gerade noch rechtzeitig. Praktikumsplätze, die auch angeboten werden, seien nicht das Problem, meinte Müller. Die Klassenlehrer würden die Schulabgänger intensiv auf die Lehrstellensuche vorbereiten und auch bei der Erstellung von Bewerbungen unterstützen. Die vielen Adressen von Firmen würden auch die Hemmschwelle niedriger machen, einfach einmal bei den Betrieben telefonisch anzufragen. JU-Kreis- und Bezirksvize Josef Heisl, der sich seit sechs Jahren stets intensiv in das Projekt „Lehrstellenspiegel“ einbringt, erläuterte die Inhalte der Broschüre. „Wir haben damit sehr viel Arbeit“, so Heisl, der sich aber durch die vielen positiven Rückmeldungen der beteiligten Firmen in dem Projekt bestätigt fühlt.

Der Gemeinderat macht auch deutlich, dass das eines von mehreren Hilfsangeboten für arbeitsuchende Schüler ist und keine Parteiwerbung, wie kürzlich ein ortsansässiger Unternehmer mit anderem politischen Parteibuch in der PNP böswillig unterstellte. Hier helfen junge Leute, die politisch organisiert sind und die Probleme kennen, anderen jungen Leuten! Gemeinderat Raimund Kneidinger sieht in den 19000 Exemplaren die durch elf teilnehmende JU-Kreisverbände verteilt werden, eine bedeutende soziale Aktion, die in keinerlei Konkurrenz zur Arbeitsverwaltung steht. „Die Schulabgänger können nicht genug Möglichkeiten zur Lehrstellensuche geboten bekommen“, so Kneidinger.

 

 

 

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