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Bild: Anhand einer Straßenkarte diskutierten vor Ort
v.li. Sandra Estermann, Josef Heisl, Raimund Kneidinger und Andreas
Hofbauer den geplanten teilweise dreispurigen Ausbau der B 12. (Foto
Heisl)
Vor wenigen Tagen gab es an der Einfahrt in die B 12 wieder einen schweren
Unfall der trotz hohem Sachschaden für die Beteiligten glimpflich endete.
„Es war ein Wunder, dass es keine Schwerverletzten oder Tote gab“, meinte
JU-Ortschef Andreas Hofbauer angesichts der total demolierten Fahrzeuge.
Deshalb fordern die Jungpolitiker jetzt endlich einen neuen ernsthaften
Vorstoß in Richtung kreuzungsfreie Einfahrt.
Nachdem das Gewerbegebiet Jägeröd nicht mehr weiter verfolgt wurde,
schlief auch die Diskussion über eine Verbesserung der Verkehrsführung
an der Einfahrt wieder ein. Gemeinderat Josef Heisl jun., stellvertretender
JU-Chef in Kreis und Bezirk, will jetzt erreichen, dass noch einmal
alle Möglichkeiten auf den Tisch kommen, einschließlich eines Kreisverkehrs.
„Wir erwarten auch von den Straßenbauern hier innovative Überlegungen“,
meint der Gemeinderat. Mit dem Konjunkturpaket der Bundesregierung soll
auch der Straßenbau gefördert werden. Es wäre fatal, wenn zwar Geld
käme, aber keine Planungen in der Schublade lägen, meint Heisl. Auch
Kreis- und Gemeinderat Raimund Kneidinger will endlich konkrete Aussagen
haben. „Wenn die B 12 ausgebaut wird, muss auch Salzweg den Fuß in der
Türe haben“ meint Kneidinger. Was heißen soll, dass auch eine Tieferlegung
der in diesem Bereich ohnehin stark gewölbten Straßenführung der B 12
überlegt werden sollte. So wäre eine Überführung sicher auch zu verwirklichen.
Als Sofortmaßnahme sieht JU-Vize Sandra Estermann den Bau einer Beschleunigungsspur
für die Rechtsabbieger Richtung Freyung. „In der jetzigen Situation
nehmen sich nebeneinander wartende Fahrzeuge gegenseitig die Sicht in
die B 12“, meint sie, was durch eine relativ preiswerte Einfädelspur
schnell beseitigt werden könnte.
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