Archiv für den Monat: März 2015

Junge Union will Briefkasten zurück

11066064_886604268067668_6959665049120585638_nSalzweg. Jahrelang ist der Briefkasten der Post gegenüber der Salzweger Sparkassenfiliale gestanden. So konnte man neben dem Bankgeschäft auch gleich die Post aufgeben. Vor kurzem wurde nun der Briefkasten entfernt, eine öffentliche Begründung dafür gab es nicht. Jetzt fordert die Junge Union: Der Briefkasten muss wieder her.

Gemeinderat und JU-Ortsvorsitzender Matthias Bredemeier (r.) begründet das in seinem Brief an die Generaldirektion der Post mit der günstigen Lage. Viele Bürger hätten sich schon bei ihm gemeldet und um Unterstützung gebeten. Und tatsächlich, im unmittelbaren Umfeld des Standorts liegen eine Tankstelle, zwei Lebensmittelmärkte, die Mehrzweckhalle, die Schule, eine Bushaltestelle, ein Landgasthof und eine große Siedlung, was auch die Jungpolitiker als Argument anführen. Als Ersatz sei am Lebensmittelmarkt im Gewerbegebiet zwar ein Briefkasten aufgestellt worden, der sei aber eigentlich nur für die dort untergebrachte Poststelle außerhalb der Geschäftszeiten gedacht.

Die Vertreter der Jungen Union baten die Post, den Briefkasten im Gewerbegebiet Jägeröd beizubehalten, weil ja die Poststelle ohnehin angefahren werden müsse. Daneben sollte aber wieder der Briefkasten bei der Sparkassenfiliale angebracht werden. Der würde ja ohnehin an der Fahrstrecke der Briefkastenentleerer liegen.

 

Die CSU feierte stilgerecht mit schwarzem Doppelbock – „Erdäpfekraut“ löste Begeisterungsstürme aus

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Bild: Nach dem Anzapfen des dunklen Fastengebräus durch Bezirks- und Gemeinderat Josef Heisl jun. (3.v.li.) stießen an, v.li. „Erdäpfekraut“ Hubert Mittermeier, Altbürgermeister Horst Wipplinger, Seniorwirt Hans Spetzinger, Vizelandrat Raimund Kneidinger, CSU Ortschef und Gemeinderat Armin Dersch und JU Chef und Gemeinderat Matthias Bredemeier. (Fotos Heisl)

Salzweg Mit dem Humoristen, Hochzeitslader und G’stanzlsänger „Erdäpfekraut“ hatte sich der CSU Ortsverband einen echten Profi eingeladen, der über den ganzen Abend die Gäste herzhaft derbleckte und Beifallsstürme erntete. Bezirksrat Josef Heisl jun., der wieder das erste Fass anzapfte, unterlief das Missgeschick, bei offenem Hahn anzuzapfen, was die Gäste begeisterte, den Bedienungen aber eine umfangreiche Trocknungsaktion einbrachte.

Ausverkauft war das Starkbierspektakel des CSU Ortsverbandes im Saal des Landgasthofs Spetzinger, als die CSU Granden zum Anzapfen schritten. Ortsvorstand Armin Dersch begrüßte ganz besonders Altbürgermeister Horst Wipplinger, der später den Einsager für den Humoristen spielte, sowie die ganze Reihe von Gemeinderäten. Minuten später floss der Kapuziner Doppelbock im wahrsten Sinne des Wortes in Strömen, allerdings auch auf den Boden. Im Nu hatten die fleißigen Bedienungen aber alles aufgetrocknet und „Erdäpfekraut“, alias Hubert Mittermeier, konnte beginnen. Die musikalische Seite übernahm die „Soizweger Tanzlmusi“, die wie der Solist immer wieder Szenenapplaus bekam. Kurz, es entwickelte sich ein begeisternder Abend, den sichtlich auch der Bürgermeister genoss, der zumindest passend schwarz gekleidet zur CSU kam. „Erdäpfekraut“ meinte zu Josef Putz, „du kennst die nach am Jahr a no net aus“.

Als der Seniorwirt Hans Spetzinger das erst Fass gar kippte, damit auch der letzte Tropfen noch herausfloss meinte der Humorist, „der Hungerleider windt sogar noch des Fassl aus“ und weiter „der kannt auf’s Oktoberfest, der bringt aus 20 Liter 60 Hoibe aussa“. Einen weiblichen Gast bezeichnete er als „zwiezeitig“, zu einem von der Jungen Union meinte er, „vor zwoa Joar hot an no ans Christkindl glaubt“ und eine Mickey Maus auf dem T-Shirt einer gut gebauten, jungen Dame nannte er „a Mickimaus mit feste Backerl“. Einem Gast rief er zu, „des is scho wieder oana, der de Mickimaus bei de Backerl packa mecht“.

„De draht da an Krogn um, ihr kemmts a amoi hoam“, warnte er einen Gast. Für den 2. Kämmerer, der zugegebener Maßen schon einen sehr lichten Haarwuchs hat, suchte „Erdäpfekraut“ ein Spenderorgan. Die G’stanzln wurden ergänzt durch geschmackvolle Witze so dass kein Auge trocken blieb. Als es schon auf Mitternacht zuging, entließ die Starkbiergemeinde den „Hopfazupfa aus der Holledau“, wie er sich selbst bezeichnete, aber erst nach mehreren Zugaben, so dass bis zum Schluss eine Bombenstimmung herrschte.   –sl-
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Armin Dersch führt die CSU in die Zukunft – „Die CSU steht in der Mitte der Bürger“ – 170 Mitglieder sowie starke Junioren und Senioren

JHVVon Josef Heisl
Salzweg Der CSU Ortsverband Salzweg-Straßkirchen hat mit Armin Dersch einen neuen Vorsitzenden. Er übernahm das Amt von Annemarie Prager, die sich nicht mehr zur Wahl stellte. In seiner Antrittsrede betonte Dersch, die CSU sei die Kraft, die in allen Ortsteilen und allen Altersschichten vertreten sei, sie stehe in der Mitte der Bürger. Man werde sich weiterhin der Sorgen, Probleme und Wünsche der Gemeindebürger annehmen und sich nicht auseinander dividieren lassen. Prager dankte er für ihre bisherigen umfangreichen Leistungen in der Partei.

Ein letztes Mal eröffnete Annemarie Prager die sehr gut besuchte Jahreshauptversammlung im Stauseestüberl. Sie begrüßte besonders den stellvertretenden CSU Kreisvorsitzenden Josef Schifferer, Altbürgermeister Horst Wipplinger, Bezirksrat Josef Heisl jun., den stellvertretenden Landrat Raimund Kneidinger sowie die Vorsitzenden von Senioren Union, Franz Stocker, und Junger Union, Matthias Bredemeier. In ihren Jahresrückblick bezog Prager auch die Kommunalwahlen ein, deren Ausgang nicht an Personen sondern an besonderen Umständen gelegen sei. Die Dorfversammlungen mit jeweils überörtlichen Gastpolitikern, das Kaffeekränzchen und vieles mehr seien bestens gelaufen. Es habe ein großartiges Miteinander gegeben.

Die Junge Union habe sich bei den Veranstaltungen stark eingebracht, so auch beim Ordnungsdienst im Rahmen des politischen Aschermittwoch, bei dem die Salzweger stark vertreten gewesen seien. Das Preisschafkopfen sei mit einem Rekordteilnehmerfeld abgelaufen, im Herbst konnten viele langjährige Mitglieder geehrt werden. Die Gestaltung des Programms für 2015 überlasse sie der neuen Vorstandschaft. Dann nannte Prager noch Strukturdaten. So habe der Ortsverband 170 Mitglieder, 145 seien männlich, der Altersschnitt liege bei 56,7 Jahren. Zwei Mitglieder seien im vergangenen Jahr verstorben. Für die wurde eine Gedenkminute eingelegt. Sie selbst stehe nicht mehr für ein Spitzenamt zur Verfügung, weil sie in Beruf und Familie zu sehr eingespannt sei. Die CSU solle mit jungen Ideen weiterarbeiten.

Der Kassenbericht von Herbert Steininger zeigte gesunde Finanzen, trotz der Ausgaben für die Wahlen. Max Nigl und Wolfgang Stockinger attestierten eine saubere Kassenführung was zur einstimmigen Entlastung der Vorstandschaft führte. Josef Schifferer, der anschließend die sehr gut vorbereiteten Neuwahlen leitete, lobte die Salzweger als großen und wichtigen Ortsverband. Mit einer außergewöhnlich starken Jungen Union im Ortsverband Salzweg und im Kreisverband brauche der CSU um den Nachwuchs nicht bange zu sein.

In seinem Überblick über die Kreispolitik ging er auf den Breitbandausbau ein, der in Salzweg sehr gut verlaufen sei und vom Landkreis vorbildhaft gefördert werde. Die Landkreis CSU räume der Schulbildung und den Investitionen in die Bildungseinrichtungen einen hohen Rang ein. Ein bürgernahes und bürgerfreundliches Landratsamt, eine offensive Seniorenpolitik, hohe Investitionen in die Zukunft und ein waches Auge auf die Infrastruktur, die Grundvoraussetzung für eine florierende Wirtschaft, stünden ganz oben auf der Agenda der Kreis CSU. Jetzt gelte es vor allem die Nichtwähler zu aktivieren, die immer mehr werden

Raimund Kneidinger ergänzte, die Breitbandausstattung des Freistaates bringe 40 Millionen Euro an Zuschüssen in den Landkreis, so viel wie das entsprechende Budget des gesamten Bundeslandes Baden Württemberg. Aus dem Gemeinderat berichtete aktuell der CSU Fraktionsführer Josef Heisl jun., der die Ortssanierung, den Lärmschutz an der B 12, das Gesamtkonzept von Kneidinger für alle Spielplätze, die kommunale Verkehrsüberwachung und den Bürgersteig nach Jägeröd ins Einkaufszentrum ansprach.

Vor den Neuwahlen machte der designierte neue Vorsitzende Armin Dersch deutlich, er wolle ein starkes Team und eine Führung der kurzen Kommunikationswege. So schlug er vor, vom bisherigen Verfahren mit drei Stellvertreter abzugehen und mit dem bisherigen Vize Josef Heisl jun. nur mehr einen zu wählen. Sie beide verbinde ein besonderes Vertrauensverhältnis und gemeinsam habe man schon viel erreicht, auch schon in der Jungen Union. Viele Veranstaltungen hätten beide gemeinsam erfolgreich abgewickelt. Auch mit dem bisherigen Vize Raimund Kneidinger sei dies abgesprochen, was dieser bestätigte. Er wolle sich weiter als Beisitzer in die Führung einbringen, meinte der Vizelandrat.

Bevor der neue Ortschef die Veranstaltung schloss, wies er noch auf das Starkbierspektakel am 6. März im Spetzingersaal hin, zu dem alle Bürger ab 20 Uhr eingeladen seien. Als Stargast komme der von Funk und Fernsehen bekannte G’stanzlsänger und Hochzeitslader „Erdäpfekraut“, der erst kürzlich beim Kulinatoranstich in Hutthurm für Begeisterungsstürme sorgte.

Ergebnis der Neuwahlen:

Vorsitzender Armin Dersch, Stellvertreter Josef Heisl jun., Schatzmeister Herbert Steininger, Schriftführerin Nadja Homm, Beisitzer Eva Lippl, Sonja Vogl, Thomas Grubmüller, Alois Rosenauer, Josef Knon, Johannes Groß, Wolfgang Stockinger, Raimund Kneidinger und Maxi Brandl, Kassenprüfer Max Nigl und Rudolf Gibis. Außerdem wurden 12 Vertreter in die Kreisversammlung und 12 Ersatzvertreter gewählt.

Bild: Mit einem Blumenstrauß wurden die bisherige Vorsitzende Annemarie Prager (sitz. 3.v.li.) und Schriftführer Hans Schmid (sitz. 2.v.re.) im Kreis der neuen Vorstandschaft und der Gäste verabschiedet, sitz.v.li. die neue Schriftführerin Nadja Homm, Eva Lippl und Altbürgermeister Horst Wipplinger, steh.v.l. Vizelandrat Raimund Kneidinger, Herbert Steininger, Wolfgang Stockinger, Thomas Grubmüller, 2. Vorsitzender Josef Heisl jun., JU Ortschef Matthias Bredemeier, CSU Ortsvorsitzender Armin Dersch, Maxi Brandl, Stellvertretender CSU Kreisvorsitzender Josef Schifferer, Sonja Vogl, Alois Rosenauer, Johannes Groß und Josef Knon. (Foto Heisl)